Virtuelle Schublade für Bilder, Gedichte, Geschichten, Links und Zeug. Impressum: Rolf Menrath, Scheffelstr. 28, 47057 Duisburg, D
Donnerstag, Dezember 27, 2012
Totensang
Der alte Jimbo Morrison hätte heute eine Glatze
und Hendrix einen dicken Bauch.
Frau Janis Joplin - das verbietet uns die Höflichkeit
und Rio Reiser wäre auch
zahnlos. Bob Marley mit Plattfuß,
Frank Zappa arthritisch,
und Freddie Mercury ginge am Stock.
Die Falten von Bolan und Garcia wären kritisch.
Das haben die gewiß nicht gewollt
und sich von daher recht früh schon getrollt.
Dienstag, Dezember 18, 2012
Letzte Einkaufsliste
Oma kriegt zum Weihnachtsfeste
einen Zentner Kukident,
Tante Sophie Großpalette
Taschentücher. Wie die flennt...
Opa schenken wir dies Jahr
ein Toupet aus Echtgoldhaar.
Für die Kleinen kaufen wir
fünfzig Tonnen Mischgemüse,
haltbar bis zum Weltenende
und die platinierteste Kombüse.
Alles Bargeld muss jetzt raus,
Staatsanleihen: Onkel Klaus.
Ab sofort gibt es Barolo
morgens, mittags, abends, nachts,
Wisentgulasch, Endzeitfische.
Party ist am Fuß des Schachts.
Was wir geben, ist nicht viel,
wichtig nur, man gibt mit Stil.
Mittwoch, Dezember 12, 2012
Elektrisiert
Früh am Morgen soll es schellen,
ich soll aus dem Bette schnellen.
Doch das Smartphone weckt nicht mehr -
leider ist der Akku leer.
Ohne Kaffee nüchtern starten,
ungeduscht, Kollegen warten.
E-Mobil staut den Verkehr -
Mist, verdammter, Akku leer.
Renn zurück in die Garage,
rauf aufs Rad, gerat in Rage.
E-Bike tritt sich ziemlich schwer,
ist erst mal der Akku leer.
Mittags, nach der Hühnersuppe
greif ich zur Elektrofluppe.
Weder Kondensat noch Teer!
Wieder ist ein Akku leer.
Windrad soll den Schädel schmücken,
Sonnenfänger für den Rücken -
gerne schriebe ich noch mehr,
doch jetzt ist mein Akku l....
Sonntag, Dezember 02, 2012
Bewerbung
Das gute Gefühl, dass es einem schlecht geht:
man gibt sich zufrieden mit dem, was man nicht hat,
wenn der Lebenslauf ein Spickzettel ist
und die Bücher im Regal sind noch nicht geschrieben.
Mit Mühe eine gescheiterte Existenz aufgebaut,
Verantwortungslosigkeit übernommen
und ein beträchtliches Unvermögen angehäuft:
das erfordert schon eine besondere Unfähigkeit.
Sonntag, November 25, 2012
Anthropozentrismus
Ein Mensch, irgendein Mensch, geht eine Straße entlang, irgendeine. Es ist ein milder Abend, keine Ursache zu hetzen oder zu eilen, vielleicht ein etwas zügiger Schritt, vielleicht hat die Bäckerei um die Ecke keine Biobrötchen mehr, man müsste zur konventionellen Ware greifen, kein großes Problem, nicht wirklich lebensverkürzend wie neulich der Notstand beim Metzger, nach Ausfall der kontrollierten Kühlkette gab es nur noch Dauerwurst und was die mit einem macht weiß jeder, der sich gegen die Macht der Konzerne stemmt. Deren Kreuzzug gegen unsere Körper ist bekannt, schließlich sterben täglich Menschen daran, dass sie Nahrung zu sich genommen haben. Essen tötet, das weiß inzwischen jeder.
Die letzte echte Beziehung, die ich zu einer Pflanze hatte, war die zu einer Agave auf meiner Fensterbank. Zu der Zeit dachte ich uns in einer gleichberechtigten Beziehung, aber heute weiß ich, ich habe dominiert. Ich habe bestimmt, wann es Wasser gab, Dünger oder frische Erde, wann das Fenster geöffnet wurde oder die Jalousie hochgezogen. Ich war ein Sklavenhalter, nicht besser als die Korsaren des Mittelmeers, die arabischen Sklavenjäger, die kaltherzigen holländischen Händler: ich schnitt die Agave, ich beutete sie aus, ich erntete ihren heilenden Saft.
Also befreite ich die Pflanze, pflanzte sie aus, gab ihr alle Möglichkeiten, selbstbestimmt zu blühen und zu wachsen, die Welt mit ihren Nachkommen zu überziehen und sie zu bereichern. Leider überstand sie den ersten Winter nicht, sicher lag es an mir. Ich hätte ihr mit einer Kerzenkette helfen müssen. Dass ich nicht früher darauf kam, liegt sicher daran, dass ich weiß bin, also hellhäutig, also Verursacher sämtlicher vorstellbaren Probleme.
So trat ich neulich aus der Haustür und mir lief eine schwarze Katze von links über den Weg. Halt, stopp, ganz andersrum: ich lief einer schwarzen Katze von rechts übern Weg. Was macht das mit dem Tier? Wie sehr habe ich es gedemütigt, entrechtet und geknechtet allein durch die anscheinende Größe meines Körpers, durch die diskriminierende Diskrepanz des Verhältnisses unserer Körper?
Ich werde hinfort auf allen vieren durch die Gossen schleichen, den Blick gesenkt und allzeit demutsbereit.
Samstag, November 24, 2012
ein eigen lied
ich summ mein lied und du verlinkst das
und einer sucht und findet was noch fehlt
und eine singt das und verlinkt was
und dann wird neu erzählt was
kann wird irgendwie passieren
die farben werden frisch gemischt
am tisch nimm deine karten wieder auf
als fälschung folgt das echte der kopie
oder so
Freitag, November 23, 2012
Im Zweifel blind
Wütend haut Bruder Jakob auf die Trommel:
So billig ist die Wahrheit sonst nirgends zu kriegen!
Mit Mut und eiserner Entschlossenheit tritt er für das Gute, Schöne, Wahre
jenen die Fresse ein, von welchen er zwar keine Ahnung,
zu denen er jedoch schon immer eine Meinung hat.
Laut haut er aufs Trömmelchen, lauter noch haut er und dass das nervt, das nervt ihn nicht.
Denn jeder Jakobiner weiß, er ist ein RE-VO-LU-TIONÄR!
Doch kommt er viel zu früh zu spät:
der Bär ist nackt, er hat vor Angst sein Fell an die Bedürftigen verteilt
und auf dem Jakobsweg gehört die Minderheit der Mehrheit an.
Marschbefehl (Remix)
Pack deinen Bleistift ein und dein Moleskine, Poet,
spring frisch in Stiefel aus Metaphern.
Auf gehts ins Wortfeld zum letzten Gericht.
Schon schreibt der Feind, verschone ihn nicht,
kartätsch ihn mit Kadenzen und Sentenzen.
Zieh deinen Lorbeerkranz tief in die Stirn, Poet,
wenn Versschrapnelle um die Ohren fliegen
und Kameraden aus dem Metrum fallen,
bleib stark. Und denk daran: Du schreibst mit allen
Zeilen Geschichte, nicht bloß Gedichte.
Montag, November 19, 2012
Vom Krankenbett
Eines kann ich gar nicht leiden:
wenn die Viren in mir weiden
und sich die Bakterien
ungehemmt vermehrien.
Da werd ich zum Jäger der Krankheitserreger
und stärk meinen Willen mit Pulver und Pillen.
Natur? Die find ich schön und gut,
solang sie mir nicht schaden tut.
Donnerstag, November 08, 2012
Luxusmädchen
Das Lärvchen, die Maske, der schöne Schein:
was bleibt davon für später?
Schon eilt herbei der authenzitätische Täter
und reißt die Fassade brutalstmöglich ein.
Die Frage der eigenen Eigentlichkeit,
die stellt man gerne den andern.
Man hat gerade zu viel Zeit,
so dass die Gedanken wandern.
So wandern sie hin, durch Ewigkeit
und schätzen sich ein als subtil
und fragen: Warum! Frag! Ich! So viel!
Geschichtlich gesehen ist der Mensch solches leid.
Mittwoch, November 07, 2012
Gestirnt
Ach, wie haben wir so gerne diese Sterne,
die so ferne sind von unserm Sinnen,
nicht ganz dannen, nicht ganz hinnen
und wir können sie bepacken,
sie beschriften und belacken,
können Sternenbilder schaffen,
sie begaffen wie die Affen,
sie beschreibend Stirne runzeln.
Es sind und es bleiben letztendlich nur Funzeln.
Aber schön sind sie irgendwie schon.
Mittwoch, Oktober 31, 2012
Versuchsanordnung
Wenn man noch mal so richtig feste
von der Seite oder besser noch
von oben dagegen oder drauf tritt,
vielleicht im rechten Winkel
und mit vollem Spann,
so dass es knirscht und knackt,
das müsste doch kaputtzukriegen sein.
Sonntag, Oktober 21, 2012
Fiskalunion
Jeder schnorrt den andern an,
ob der ihm was pumpen kann.
Doch da jetzt die allermeisten
statt zu schaffen Dienste leisten,
ist Europas Himmel blau.
Alt und grau sind Stier und Frau.
Mit dem Wachstum ists vorbei,
qualme, Schornstein in Shanghai.
Jubilieret, Staatstenöre,
brüsseltreue Bankrotteure:
In die Zukunft ziehn wir Schritt für Schritt.
Europa geht Pleite, wir gehen alle mit.
Samstag, Oktober 20, 2012
Occupied
Er geht ans Telefon, bevor es schellt,
hat er die Antwort fertig: Nein!
Ich will noch Glas im Container sortieren,
ich stanze Konfetti aus altem Papier.
Wer tackert wohl die welken Blätter wieder an die Bäume?
Barbaren haben die Anstalt übernommen,
Klüngelpitter prügeln sich um jedes Klümpchen Blech,
dabei sind noch Berge von Plastik zu bündeln
und Essensreste aus Eimern zu kratzen.
Am Abend schaut er alte Filme auf Tapeten
im Flur läuft ein Streifen über
apokalyptische Anfälle
alleine zu Haus.
hat er die Antwort fertig: Nein!
Ich will noch Glas im Container sortieren,
ich stanze Konfetti aus altem Papier.
Wer tackert wohl die welken Blätter wieder an die Bäume?
Barbaren haben die Anstalt übernommen,
Klüngelpitter prügeln sich um jedes Klümpchen Blech,
dabei sind noch Berge von Plastik zu bündeln
und Essensreste aus Eimern zu kratzen.
Am Abend schaut er alte Filme auf Tapeten
im Flur läuft ein Streifen über
apokalyptische Anfälle
alleine zu Haus.
chen und lein
Dem Veilchen ist naturgegeben,
bescheiden vor sich hinzuleben.
Für sich denkt es, es wäre geil
es wäre groß. Ein Veil.
Noch oberhammergeiler:
es wäre lieber Veiler.
Doch fänd es es am geilsten,
sein Name wär "Am Veilsten".
Da lässt die Natur nicht mit sich handeln,
so muss es weiter als Veilchen wandeln.
Montag, Oktober 15, 2012
ver...
sie ist verhörig geworden mit den jahren
kommt das sagt sie öfter mal was neues
nur nichts gutes sieht sie mehr ist da nicht
irgendwas gewesen hat sie gelesen
bevor danach kam hat sie noch gerochen
am puls mit knotigen fingern die enkel
aus pullis gepult und nach der schule gefragt
zerbrechen die stimmen im kopf
Samstag, Oktober 06, 2012
Bei Osmans unterm Teppich
Familie Schmitz hat ein Problem. Ein Teil der weitverzweigten Sippe, die Schmitzisten, will zu den Wurzeln zurück und verlangt, dass alle Menschen nach den Regeln des alten Testaments leben sollen. Diese Forderung versuchen die Radikalen durch Mord, Einschüchterung, Unterwanderung und Terror durchzusetzen, Gesprächsangebote lehnen sie rundweg ab. Die Schmitzens sind verzweifelt, alle Welt zeigt mit dem Finger auf sie, der Ruf ist ruiniert. Da liest Mutter Schmitz in ihrer Tageszeitung einen Bericht über den "Tag der offenen Moschee" am 03.10.2012. Dort steht, der gegenwärtige Sprecher des Koordinationsrates der großen islamischen Verbände, Erol Pürlü, wolle "..helfen, das Bild des Islam in der Öffentlichkeit zu verbessern".
Holla, denkt sich der Schmitz'sche Familienrat, die haben doch ähnliche Probleme wie wir und deren Ansatz scheint zielführend. Also wird ein Beratungsgespräch mit dem Dialogbeauftragten des konservativen Verbandes der islamischen Kulturzentren (VIKZ) verabredet.
"Leute", sagt Erol bei Tee und Gebäck, "ihr müsst zunächst klarmachen, dass der Schmitzismus mit Schmitz nix zu tun hat. Die haben das richtige Buch falsch verstanden, daran ist aber die Gesellschaft schuld, weil sie denen nicht genügend Bildung hat zukommen lassen. Erster Punkt ist also Schuldzuweisung und Einfordern von mehr Möglichkeiten.
Zweiter Punkt ist die Korrektur des Blickwinkels: nicht der Schmitz an sich ist verkehrt, sondern seine Darstellung in der Öffentlichkeit. Gut, wenn man die Nachrichten sieht oder hört, tauchen immer wieder Störenfriede auf, die eurer Familie zugeschrieben werden. Ihr müsst das als Schreibfehler zurückweisen und die Überbringer schlechter Neuigkeiten zu deren Urhebern erklären.
Drittens darf nicht jeder Schmitz unter Generalverdacht gestellt werden, jeder ist genau so anders wie die anderen. Wenn ihr das oft genug betont und es schafft, die Erwähnung eures Namens im Zusammenhang mit üblen Geschehnissen zu unterbinden, wird sich die Öffentlichkeit mit euch vereinen. Ihr braucht dann gegen die Schmitzisten nichts zu unternehmen, was euch persönlich in Gefahr brächte und könnt die Zugeständnisse der Gesellschaft an ihre Forderungen genießen.
Zudem solltet ihr stets bemüht sein, eure eigentlich privaten zu öffentlichen Problemen zu machen, auf dass Müllers und Meiers aufhören, bei euch nach Fehlern und stattdessen diese bei sich selber zu suchen."
Pürlü, dachte sich darauf Frau Schmitz, könnte ich morgen auch mal wieder kochen, Multikulti ist irgendwie lecker.
Sonntag, September 30, 2012
Spötterdämmerung
Da schwoll dem Führer mächtig die Krawatte
und auch der Duce war nicht amüsiert.
Denn was der eine wie der andre gar nicht gerne hatte:
wenn wer ihn karikiert.
Auch keine Gaudi kannte der Caudillo,
wer ihn verarschte, rauchte bald sein letztes Zigarillo.
Dem Mao und den roten Khmer
war Spaß ein Gräuel. Sogar sehr.
Die Päpste akzeptierten keinen Spott,
da glaubten sie sich im Verein mit Gott.
Wer Stalin irgendwie ironisierte,
der verschwand. Was dann passierte,
ist bekannt. Will man den Platz in dieser Welt behaupten,
so greift man flugs zum füsilieren.
Der Sultan ließ die Gegner gern enthaupten.
Das könnte uns in Zukunft auch passieren.
Sonntag, September 16, 2012
Der Außenministergerät
Wenn Westerwelle erst mal entscheidet,
dann reichen die Konsequenzen weit.
Woran er am meisten leidet
sind Hader und Streit.
Er nimmt sich die Bösen zur Brust
und redet ernsthaft mit denen:
Du, darauf hab ich echt keine Lust.
Irgendwie verspür ich ein Sehnen
nach Dialog und Einigkeit.
Der Anfang ist der Start vom Beginn.
Wo bleiben Spaß und Heiterkeit?
Wir teilen uns dann den Gewinn.
Du bleibst in deiner Ecke,
ich werde dir sicher nichts tun.
Wenn ich mich hinter Hülsen verstecke,
dann lassen wir den Zwist einfach ruhn.
Montag, September 03, 2012
Kleinunternehmer
Welch ein Leben, nichts als rackern,
schuften, plagen, knechten, ackern.
Dann diese miese Zahlungsmoral,
Globalisierung, mir bleibt keine Wahl
als mich selber auszubeuten,
Krisenglocken hör ich läuten -
Moment mal, Glocken wiegen doch recht viel,
für einen Metalldieb ein lohnendes Ziel.
schuften, plagen, knechten, ackern.
Dann diese miese Zahlungsmoral,
Globalisierung, mir bleibt keine Wahl
als mich selber auszubeuten,
Krisenglocken hör ich läuten -
Moment mal, Glocken wiegen doch recht viel,
für einen Metalldieb ein lohnendes Ziel.
Mittwoch, August 22, 2012
Radschüttel
Ich such nach einem Schattenplatz
für meinen völlig platten Schatz.
Ihn schmerzen seine Reiterwadeln,
er kann so nicht mehr weiterradeln.
Man müsste einen Bus finden,
er möchte sich den Fuß binden.
Doch heißt es also: “Weiter, Herden”.
Das kann ja noch heiter werden.
Der moderate Taliban (Remix)
Wie jeden Morgen fährt der moderate Taliban
mit dem Jihad 500 ins Büro. Er trägt
den feschen Turban Marke Ali Boss,
und träumt vom neuen Mahmud-Benz-Coupe.
Sein Job ist schwer, er soll aus tausendeins Verboten
fünfhundertundeinhalbes machen, dabei keines ändern.
Zum Mittagessen gibt es Dialog mit Reis,
Europa kommt vorbei. Der Rest ist für die Frauen und die Kinder.
Natürlich dürfen Muttis lesen. Den Koran
gibt es im Dünndruck auch für Damentäschchen.
Die jüngste Tochter könnte manchmal in die Schule gehn,
wenn sich denn eine fände, die nicht gerade brennt.
Man köpft in Zukunft halb und hängt ein wenig auf,
mit Kieselsteinchen wird ab jetzt geworfen.
Die Viertfrau soll zumindest dreizehn sein,
man ist ja schließlich ziemlich moderat.
Am Abend dann ein Pfeifchen Grass,
ein Gläschen Scholl-Latour und vor der Bettzeit noch
ein Tässchen Käßmann-Tee.
Das renkt sich alles ein, ihr werdet es noch sehn.
Manche Leute haben echte Probleme
Mein Zahnarzt hat mir das Gebiss vermessen
und dabei die ganze Zeit davon geredet,
wie Tee und Kaffee, Rotwein, gutes Essen,
besonders süßes, saures, jeden, aber jeden
Zahn im Lauf der Jahre aus dem Garten Eden
treibt und wie die Höhe solcher Schäden
ihn zur Verzweiflung bringt:
Da kann man die Sanierung oft auch ganz vergessen!
Und wie er abends müde, grußlos, mit dem Tagesärger ringt.
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