Sonntag, Februar 24, 2008

Freitag, Februar 22, 2008

O, B



Los, komm, wir rennen um die Wette,
um die Erde.
Der erste in Connecticut gewinnt.
Wer schneller als der Wind beginnt,
wird nicht im Regen nass.
Auf einem Bein gehüpft bis in die Wolken,
nur zum Spaß,
erfinden wir zweihundert neue Sprachen,
von denen jedes Wort ein O ersinnt:
Obi, Oba, Obambara,
zurück auf Start, ich war
schon lange vor dir da.

Mittwoch, Februar 20, 2008

Freie Wahl



Strassen in warmem Sonnenlicht, die Trottoirs gepflastert mit polierten, perfekt zugeschnittenen Platten aus Granit. Eine fröhliche Menschenmenge in maßgeschneiderten Kostümen und passenden Anzügen, viele tragen Tüten mit farbenfrohen Aufdrucken. Die Schaufenster zeigen die neuesten Kreationen, die letzten Erfindungen, alles geschmackvoll dekoriert. In Terrakottatöpfen blühen bunte Blumen, von Gärtnern liebevoll gepflegt. Futuristische Fassaden, spiegelnde Glasflächen, dazwischen renovierte Jugendstilvillen in Stadtgärten. Kleine Parks und Plätze laden zum Verweilen ein auf grünen Holzbänken, von Springbrunnen glitzernde Wasserfontänen, Vogelsang an Teichen.
Über den gepflegten Belag der Fahrbahnen rollen elegante, pastellfarbene Limousinen, nahezu lautlos. Durch Fachleute programmierte Software regelt und lenkt, alles fließt, gleitet. Selbst ein hohes Verkehrsaufkommen bereitet keinerlei Probleme.
Ich laufe seit Stunden, verzaubert vom Charme dieser Stadt werde ich nicht müde, ihre Wunder zu schauen. Allmählich schiebt sich ein Schleier vor die Sonne, das Licht wird fahler, erst etwas Ocker, dann in ein Violett changierend. Die Bürgersteige werden schmaler, der Verkehr nimmt zu, im Bodenbelag zeigen sich feine Risse, von den Fassaden der grau gewordenen Häuser bröckelt der Putz, in den Rinnsteinen der von Schlaglöchern übersäten Strassen fließt eine ölige Flüssigkeit, aus zerborstenen Waschbetonkübeln hängt verdorrtes Unkraut, der Weg führt zunehmend hinab. Die Dunkelheit nimmt zu, schon ist eine Hälfte des Himmels von sternlosem Schwarz bedeckt. Hinter den dichter werdenden Dunstschleiern wabert kaum sichtbar ein blasser Halbmond, die Straßenbeleuchtung schafft es nicht, durch die Schatten zu dringen. Über ungleichmäßiges Kopfsteinpflaster stolpere ich weiter, durch enge Gassen, in denen sich windschiefe Gemäuer eng drängen, die Luft wird dicker und ein Geruch nach Fäulnis und Verwesung zieht auf, gemischt mit Abgasen und dem Rauch von Schornsteinen, die sich über halb verfallenen Fabriken erheben. Eine farb- und formlose Masse von Menschen zieht mich weiter hinunter, hinein in einen niedrigen Durchlass, abgetretene Treppen führen steil bergab, ein Weg zwischen roh behauenem Gestein führt abwärts, ich finde mich wieder in einer unterirdischen Halle von unermesslichen Ausmaßen.
Ich werde hinein geschoben in eine hin- und herwogende Menge, ich höre einen anschwellenden Gesang: "Töte meinen Dämon! Töte meinen Dämon!"
Flutlichter strahlen auf, blendend, beleuchten eine Figur auf einer Plattform, ein Mann wird sichtbar, gekleidet wie ein gut situierter Geschäftsmann. Ich zähle sieben Strahler, die ihn gleichmäßig ausleuchten, er wirft Schatten zu allen Seiten, um ihn herum sieben Lanzen, in den Boden eingelassen, auf denen Köpfe aufgespießt sind, erschreckte Fratzen in grellem Schein. "Köpfen und pfählen," schreit der Illuminierte, "Köpfen und pfählen!" antworten wir, eng zusammengerückt gegen die Dunkelheit. "Da sind sieben", tönt es, "sieben Dämonen. Feigheit, Faulheit, Aberglaube, Tücke, Unwissenheit und Desinteresse. Der schlimmste aber, das Oberhaupt, ist das absolute Wissen. Befreit euch von euren Dämonen. Köpfen und pfählen"! Ein ohrenbetäubender Schrei gellt auf, ich quäle mich durch die Menge, hinauf, lege ein Gelübde ab, empfange mein Schwert, mein Gewand, die Lanzen.
Ich werde Dämonen jagen.

Donnerstag, Februar 14, 2008

Schluss mit lustig




Kling und Klang
die beiden,
mochte jeder leiden.
Wenn sie in die Höhe sprangen,
klingend Kling und Klang erklangen,
wurden Seelen weiter,
Ernste wurden heiter,
Dümmere gescheiter
und so weiter.

Bis eines Tags,
zur Mittagszeit,
ein Missklang ertönte,
ein Missklingen höhnte:
Vorbei die Wohlklinklangelei.
Sauer jedes Wort,
traurig ward der Ort,
öde war es dort
und so fort.

Im Pfefferland



Letztes Verstrahlen versterbender Sonne,
Scheibenscherbenspiegelnde Bausatzruine.
Gerippe geraten in Rage auf Liegestühlen.
Die gleiche Geschichte so oft schon erzählt,
dass keiner mehr weiß, ob ein Wort davon stimmt.
Und in eingefangenen Gärten regieren Paradiese
einiger Alleinanliegereinbahnstrassen.
Es führen Gläser sich zu Mündern,
bis man aus ihnen bricht:
An unsren Ufern nisten Nattern unbehelligt
von dem, was fern die Welt bewegt.
Frei ist der Frosch auf seiner Leiter.

Auf Achse (Pic by Rydiger)



Wir waren schon seit Tagen unterwegs, langsam füllte sich das Wageninnere mit Müll. Schokoladenpapiere, Tüten für wiederbelebte Brötchen, Bierdosen mit exotischem Aufdruck kullerten, kugelten sich und ergossen ihre Restbestände über die Rücksitze. Wir hatten die Fenster heruntergekurbelt und qualmten eine nach der anderen, obwohl wir auf einer Nichtraucherautobahn unterwegs waren.
Bestimmung irgendwo.
Die extra aufgezogenen Altreifen wirbelten Feinstaub in die Luft, der Auspuff verströmte Russpartikel. Irgendwie war es uns gelungen, aus Altöl, Plastiktüten und Benzin Diesel herzustellen. Ständig fuhren wir schneller als die erlaubten einhundert Kilometer und waren noch jeder Kontrolle entgangen, da unser Wagen, mit Aluminiumfolie umwickelt, unter dem Radar flog. Irgendwann, das war uns klar, würden wir unser Lager in der mecklenburgischen Wüste anfahren müssen, um unser Gefährt neu zu betanken. Die Abfahrten waren am gefährlichsten, an den Seitenstreifen warteten Schnellstrassenmarder auf zu langsame Fahrer oder unbestechliche Polizeiroboter. Und wir konnten Sinn und Zweck unserer Fahrt nicht nachweisen.
Aber der Spaß war es uns wert. Einfach so auf der Straße, die Musik am Anschlag, die Scheinwerfer aufgeblendet, Asche im Wind hinter uns. Wie lange das noch gut gehen würde, war uns doch egal.

Muttersprachlos



Deine Namen in die Winde geschnitten,
ins Wasser gemeißelt, auf Sonnen gemalt.
Nie mit keinem Wort zu dir geschwiegen.
Nachts deine Laute in die Himmel getragen,
die Stimme zerrissen. Traumlos bezahlt und
unter den Herren im Staube gelitten.

Freitag, Februar 08, 2008

Beziehung



Ein Sperling auf dem Stacheldraht
betrachtet sich auf seine Weise
- vermenschlicht wäre es Interesse -
die Welt. Es fällt wohl keine Saat.

Für ihn gibt es hier nichts zu haben,
Same, Krümel auf dem Boden.
So fliegt er weiter. Bald schon folgen
die Scharen der Krähen und Raben.

70er



Auf den Bänken sitzen Leichen,
vor der Zeit schon abgetreten,
werfen Enten in den Teichen
voll mit Krumen, unerbeten.

Kommt Ulrike, weiß es besser:
Seht, der Spaß ist längst vorbei.
Und Andreas, mit dem Messer,
ritzt Parolen: Schießt euch frei!

Dieses sei das frische Diktum:
wie man weiß, der Vietcong,
ist der neue Mensch und punkt um,
schmeißt euch runter vom Balkon.

Leider steht dem neuen Ganzen
stets das Alte quer im Wege.
Die Verhältnisse zum Tanzen
bringt nur die Pistolenpflege.

Doch, oh weh, es nimmt kein Ende,
mit der Revoluzzerei.
War wohl nix mit Fisch im Wasser
und der Spaß ist längst vorbei.

(Für Horst Mahler, der den Weg konsequent zu Ende geht)

Montag, Februar 04, 2008

sinn los



bruchstücke tasten
kein fokus im auge
schlafendes schreiten
ohne halt auf dem fell
hallen die laute
nicht vor der zunge
weichen die wände
spürlos zurück

Sonntag, Februar 03, 2008

Aggressive Investoren



Kommt her und holt euch,
was noch übrig ist.
Hier wehrt sich keiner mehr.
Nehmt uns von eurer Freiheit nur
so viel wie nötig.
Wir geben gern.
Auf euren Äckern keimt kein Korn,
Blut, Schweiß und Tränen
haben sie verwüstet.
So baut aus unseren Knochen
Ruinen für die neue Welt.

Hoch die Hyazinthe



Lasst tausend Narzissen ringsum erblühen,
jeder Krokus ein Schlag in die Fratze der Nacht.
Schneeglöckchen, lass du das Schneejoch verglühen,
Vorwärts nur Primeln, nehmt ihr dem Winter die Macht!

ohneschuld



Wir haben unsre letzte Chance grandios vertan,
Gewinnerwartung in ein Nichts geschlagen,
als wir uns einigten, dass nichts uns einig finden wird.

Da fanden alte Helden Tod in hohen Hallen,
es klang hernieder die Vergangenheit des Seins,
wir waren nie aktiv als Täter, sondern passiv Opfer.

Gib du mir deins,
ich geb dir meins.
Wir sind Ruinen, auferstanden.

Explosionszeichnung "Nyfiken"



In einer Wohnung sitzt ein Mann
bei dreizehn Flaschen Öl,
der überhaupt nicht zeichnen kann
und malt nach dem Geföhl
ein Trittbrettleiterhöckerchen,
zerlegt es dann in Stücke,
erstellt die Auf lei an bei tung
er denkt sich voller Tücke:
wer dieses Dings zusammenbaut,
verdient den Garten Eden,
und wenn er den Verstand verliert,
kommt er zu uns nach Schweden.

Fragen über Fragen



Können Frikadellen denken,
lesen Bücher mehr als wir,
lassen sich Geköpfte henken,
wieviel blutet ein Vampir?

Träumen Schafe von der Schere,
braucht die Welt ein Retterlein,
wer wär ich, wenn ich nicht wäre,
friert bei Frost der Sonnenschein?

Welcher Gott hat Gott gemacht,
glaubt der Motor an Benzin,
weint ein Witz, wenn nicht belacht,
braucht ein Toter Medizin?

Samstag, Januar 26, 2008

Lebenskursbuch



Glaubt mir, ich habe schon alles probiert,
Fasten, Ekstase und Meditation,
hab mich exotischer neugeneriert,
traf selbst den Papst wegen Absolution.

Habe befremdliche Drogen genommen,
Zäpfchen, Tabletten und einige Säfte.
Bin durch die Ärmelkanäle geschwommen,
im Vertrauen auf mystische Kräfte.

Hab mir die Krischnaglatze geschnitten,
dann war ich lange ein Obermosher.
Hab mit dem Herrn am Kreuze gelitten,
ernährte mich flüssig, dann wieder kosher.

Nur selber denken und selber schauen,
das habe ich wohlweislich nie versucht.
Auf die eigenen Kräfte zu bauen?
Diesen Kurs hätte ich gerne gebucht.

Laberlätzchen



Pic by machtwort

Ich bin der Geist, der stets vermeint,
im Recht zu sein; denn alles, was vergeht,
zum Grunde hat, dass nichts entsteht;
Drum wär es besser, dass das Nichts bestünde.
Denn alles ist Eitel, alles ist Sünde,
zerstörend komm ich angerennt,
als Troll in meinem Element.

Salmode



Wachsen an den Hindernissen,
klettern, klettern, immer weiter.
Leben heißt, nach vorn zu streben,
zu vergehn im Fortbegeben.
Teil des Ganzen, Schwierigkeiten,
Schwarmgedanken sich geleiten,
endlich ist das Ziel erreicht,
Wissen wird hier abgelaicht.

Befindung



Dies Leben gleitet hin, besonnen, eben,
es fehlt ihm jene Eigenart, die zählt,
ein Auf und Ab, das Hin und Her im Lauf.
Als ob ein Grab sich vor der Zeit vermählte

mit Langeweile. Hängt doch jede Zeile
nur an den alten Zeiten hintendran.
So dass ein Spruch entsteht: Sein ist nicht was
es ist. Es wäre mehr, wenn man verfehlte.

Zur See, Teil eins




Breitbeinig stand er an der Reling und schaute auf die Weite der sagrotanischen See. Normalerweise kannte ihn die Besatzung der "BarKasse" als umgänglichen Mann, immer zu einem Scherz bereit und einem Gläschen Schnappes nicht abgeneigt. Doch jetzt zeigten sich erste Sorgenfalten auf der hohen, wettergegerbten Stirn von Kaptan Üglo. Von seinen Vorfahren, Korsaren des Mittelmeers, hatte er einen dunklen Teint und einen lebhaften Bartwuchs geerbt. Er war gedrungen und kräftig, mit großen Händen, die zulangen konnten, wenn es nötig war. Jetzt gab es nichts zu tun.
Seit Tagen herrschte eine für diese Jahreszeit ungewöhnliche Flaute. Vom wolkenlosen Himmel brannte die Sonne, langsam wurden die Vorräte knapp. Eigentlich sollten sie schon auf der Rückfahrt zu ihrem Heimathafen Rottenham in Lidland sein, die Kühlräume voll beladen. Aber sie hatten seit Wochen keinen einzigen Schwarm gesichtet und dümpelten zweihundert Seemeilen vor der Küste von Livion. Die Mannschaft wurde langsam nervös, erzählte sich immer wieder alte Geschichten von Schiffen, die in diesen Breitengraden verrottet waren, von verhungerten und verdursteten Seeleuten. Zudem waren sie hier nicht sicher, viel hatte man gehört von Fischern, die vom Geilenschöller, einem der berüchtigsten Piraten dieser Gegend, als Sklaven in die Ölgruben von Tommystan verkauft wurden. Nicht, dass sie wehrlos waren, Kaptan Üglo hatte schon am ersten Tag der Windstille Erbsenpistolen und Austernmesser ausgegeben, aber würde das reichen gegen eine Horde gnadenloser Freibeuter?
So verging der Morgen mit Sorgen, als die helle Stimme des Jungmaats Izeman aus dem Krähennest ertönte: "Merkwürdiges Phänomen backbord voraus"! Aller Augen richteten sich auf die Stelle, die der ausgestreckte Arm des Jungen wies und allmählich konnten die Matrosen etwas sehen. Ein etwa dreihundert Meter langer und ebenso breiter Teppich einer schwarzen Masse, die auf sie zu trieb. Über der Erscheinung flimmerte die erhitzte Luft, etwas Unheimliches ging von diesem Anblick aus. Eine leichte Brise kam auf, die den Geruch von vergammeltem Fisch herantrug. Bald schon war das von seinem Schleppanker an der Stelle gehaltene Schiff umgeben von Millionen aufgetauter, erbärmlich stinkender Fischstäbchen. Ein Anblick, der selbst Hartgesottenen Seebären die Tränen in die Augen trieb. Wie hatte es dazu kommen können? Stimmten die Gerüchte also doch, dass der gemeine Kapitän Nofrost die Meere befuhr, um alles zu enteisen? In den Spelunken Rottenhams hatten sie Gerüchte gehört, dass die mit Auftaukanonen bestückte "Alte Fregatte" in dieser Gegend unterwegs sei, um die perfiden Pläne des bösartigen Alten in die Tat umzusetzen, sämtliche Tiefkühlbestände der Ozeane zu vernichten. Jeder wusste, dass Nofrost Hauptanteilseigner der Kette Saurol war, die sich auf Sauermöpse spezialisiert hatte und dass deren Umsatz in den Keller ging, seit alle Kinder nur Fischstäbchen wollten und keine in Essig eingelegten Labberringe.
Um die Moral zu heben und den pestilenzischen Gestank erträglicher zu machen, ließ Kaptan Üglo Kautabak und reichlich Rum ausgeben. Bald schon war die Mannschaft hackeblau und begann, aus vollen Kehlen ein altes, rührseliges Shanty zu singen: "Ein Stäbchen liegt am Meeresstrand, wo es im Öl sein Ende fand. Warm ist es und es schmeckt fade, schwarz und fettig glänzt Pannade. Ade, ohe, ohjemine".
Die Brise hatte sich inzwischen zu einem ansehnlichen Wind entwickelt, so dass der Kaptan die Mannschaft in die Wanten wanken hieß, um diesem Ort der Fäulnis zu entkommen. Die "BarKasse" nahm Fahrt auf und segelte ihrem weiteren Schicksal entgegen.
Fortsetzung folgt

Montag, Januar 21, 2008

Garantiertes Gelingen



Alles bis ins Kleinste durchdacht und geplant.
Jedes Detail strategisch kalkuliert.
Ein Scheitern wird nicht in Betracht gezogen.
Das Ganze arrangiert für den Erfolg,
in Ansatz gebracht und abgewogen.

Zerspielt



Geberin,
halt mich an Regeln.
Mir wurden leere Hände ausgeteilt.
Die Farbenordnung ist bekannt,
doch fiel das Reden schwer
auf deine Sonnenbrille.
So hab ich meinen Bluff nicht leicht
erkannt.

Samstag, Januar 19, 2008

Tätigkeiten



Als Baguettefäller gerackert in den Vogesen,
die Majonäsegruben von Beijing verflucht,
in Holland hab ich Käselaibe zugeritten,
nach wilden Schrippen im bayrischen Wald gesucht.

Köpfe aus feinem Schaume gegossen in Rom,
als Jäger der Aromen war ich lang auf Hawaii,
chilenische Blini in Schnitze geschnitten,
und immer geschimpft, getobt und gelitten dabei.

Doch der allerunmöglichste Auftrag von allen,
- ich frag mich: wieso hab ich den angenommen? -
war, ist und bleibt, dir stets aufs Neue zu gefallen.
So bin ich als Hund auf denselben gekommen.

Akrostichon



Er steht, wenn man ihn nicht gebrauchen kann,
Lästig in der Gegend rum und frisst
Ein Büschel Heu pro Stunde und sonst reichlich
Futter. Auf dem Balkone ist er eher unbekannt und
Auch beim Bade nicht so sehr gelitten.
Nie wird er dir vergessen, was du ihm getan.
Tu also gutes nur, dann ist er ewig Freund.