Samstag, August 15, 2015

Beitragsbefreiung



Wie wird man sein Selbst los,
wenn die bunte Burg aus Legoklötzchen
scheppernd am Boden zerschellt
und man sich, dem fremden Wesen zugeneigt
enteignet, aus lauteren Motiven
eine Falle baut, wie wechselt man vom haut-
den-Lukas-Modus  zur heiteren,
erweiternden Willkommenskultur,
ohne die zu unterscheiden,
die unterschiedlich sind?


Montag, August 10, 2015

Besuch



Hallo, kommt rein, schön, dass ihr da seid,
das Essen ist gleich fertig. Vorher einen Drink?
Die Lederschuhe bitte draußen vor die Tür.
Wer raucht denn noch von euch? Es stinkt.
Wir haben Biowasser, mondgeerntet, grünen Tee
und vom Balkon soeben frisch gepflückte Minze
in anerkannter Ökoqualität. Hier steht
der Kleiderständer für die nichtveganen Jacken,
es tut mir leid, ihr müsst sie selber hängen.
Und, bitte, emittiert im Flur kein CO²,
die Kleinen liegen schon im Bett und schlafen.
Wir wollen sie doch nicht vergasen.

Für eure Räder gäb es draußen einen Ständer.
Wie, ihr seid wirklich mit dem Auto hier!
Wisst ihr denn nicht, wie schädlich das
für euch ist und die Welt?
Wieso wollt ihr denn bloß, was nur vernünftig ist,
von alleine nicht verstehen?
Ich glaub, ihr solltet besser wieder gehen.
Das, was man selber tötet, darf man essen.

Donnerstag, Juli 30, 2015

Nudging



Sie nimmt dich sanft zur Hand
und zeigt dir voller Güte
Erholung pur am Strand voll Sand
und was dir blühte,
nähmst du das unverbindliche Angebot nicht wahr:
Ein strenger Wind weht durch dein ausgefärbtes Haar
und auch der Rest von dir passt in die Tüte.

Samstag, Juli 25, 2015

Näherung


Jetzt gib einem Fluss Wasser,
kauf den Winter ein,
brüll im Schlaf, küss den Mond,
streichle die Frucht und pflanze die Hand.

Steh, Bruder, auf, morgen
wird die Sorge heißer.
Du hast sie vor wie Krieg und
zieh die Jacke über den Himmel,

auch dafür findest du Vergeben
nicht genug.

Montag, Juni 29, 2015

Des neuen Spießers Befindlichkeit


Es könnten doch alle das Fahrrad benutzen,
die sonst mit dem Auto die Umwelt verschmutzen.
Ich kann das nicht, es tut mir so leid,
man zwingt mich zum Auto. Der Weg ist zu weit.

Es könnten doch alle den Urlaub im Garten genießen,
die Wiese verschönern, den Bambus begießen.
Ich bin da entschuldigt, ich muss Hieroglyphen
im Süden des Ostens auf Richtigkeit prüfen.

Es könnten doch alle mehr Gemüse grillen,
es fehlt nicht am Grünzeug, sondern am Willen.
Die Fleischpreise hoch! Lasst sie nur kämpfen!
Ich werde mein Kobe im Webergrill dämpfen.

Es könnten am Besten alle verscheiden,
die den Kontakt mit der Wirklichkeit meiden.
Die Lösung der Frage tut keinem weh.
Ich hab für die Lager schon eine Idee.


Montag, Mai 11, 2015

Seeleneinkäufer



Alle Mann über Bord,
der Käptn ist ein Hai,
die Rettungswesten lecken
und der Smutje ist ein Kannibale.

Das wird kein Kinderschlecken,
hat man uns gesagt,
kein Zuckerspiel,
da heißt es lenzen
bis die Pumpe glüht
und fern am Horizont die Hoffnung
versinkt.

Donnerstag, April 09, 2015

Weltrettungsmaschine


Beitragsservice


Abends langweilt sich die Mimi,
holt die Fernbedienung raus.
Schaut sie einen Schwedenkrimi,
schaut die Welt gleich besser aus.

Der Verstörte, der den vermeintlichen Täter verhörte,
war verstört und hat sich so beim Verhör verhöhrt
und röhrt so rum. Dann kommt ein Nerd,
der hat die Staatsanwältin betört
und nun gehört ihm die Bühne. Bis zur Sühne,
da kommt ein langer Blick auf eine kalte Düne
und auf der Bühne spielen sie Polka, besoffen,
da ist die ganze Ortschaft betroffen,
dann kommt ein Schuldiger geloffen.

Der ist immer weiß und Mittelschicht
und wie der mit sich selber spricht...
das glaubt man nicht.
Sendung aus und Schicht.

Abends langweilt sich die Mimi,
holt die Fernbedienung raus.
Schaut sie einen Dänenkrimi,
schaut die Welt gleich besser aus.

Mittwoch, April 01, 2015

Guter Rat


Einen guten Ratschlag habe ich für dich,
mein Kind:
Schlag jeden guten Ratschlag in den Wind.

Montag, März 02, 2015

Annäherung 1


Der leichteste Weg hinaus ist der schwerste,
das Verlies bleibt zertrümmert zurück
und die Fesseln, zerrissen,
rauchende Ruinen im Mundraum
ist kein Laut mehr auf dem anderen
Kanal läuft die Güllegrube über
die Felder und weit entfernt
heult ein einsamer Wolf, bevor
er für immer verstummt bleibt
ein Testbild vom Glück.

Freitag, Februar 20, 2015

And now for something completly different 1



Duisburg, eine untergehende Goldgräberstadt am westlichen Ende des Ruhrgebiets, bekannt dafür, sich selber zurückzubauen, leistet sich, obwohl chronisch pleite, einen Integrationsrat, in dem eine Vereinigung namens  UMMAH (Unabhängige multikulturelle Menschen aller Herkunft) originellerweise für sich beansprucht, im Namen aller Migranten exklusive Badezeiten für Muslima/innen zu fordern. Umma steht normalerweise für die Gemeinschaft der Gläubigen, die Muslime.
Die Duisburger SPD in ihrer unergründlichen Dämlichkeit hat sich wohl dazu aufgerafft, sich zu diesem Antrag zu enthalten und damit den Weg frei gemacht für zahllose andere Forderungen: Buddhistische Transgender fordern wasserlose Badezeiten (das tut dem Nass doch weh, wenn es getreten wird), Mayapriester wollen Opferstelen in den Becken, Thor fragt nach, wann er denn donnern dürfe und die Rechtsradikalen verlangen, dass muslimischen Männern der Eintritt verwehrt wird, damit die sich keine halbnackten Schlampen ansehen müssen (welche sie zu unkeuschen Ideen verführen könnten). Die Duisburger Piranhazüchter drohen überdies damit, die Becken mit ihrer Brut zu fluten.
Die eleganteste Lösung wäre wohl, sämtliche Schwimmbäder zu schließen, ebenso die Stadtbücherein, in denen reichlich ungesunde Bücher und Videos ausliegen sowie die Finanzämter, in denen weibliche Mitarbeiterinnen Männern die Steuern diktieren. Das Rathaus auch, die Autobahnmeisterei, den Förster braucht auch keine Gemeinschaft wahrhaft Gläubiger: Steht alles schon im großen Buch.
Duisburg ist stolz darauf, bald den ersten Desintegrationsbeauftragten zu beschäftigen.

Sonntag, Februar 15, 2015

Mummenschanz


Alaaf und Allah, Helau und Halal,
das ganze Jahr ist Karneval.
Die einen sind komplett vermummt,
die anderen total verdummt.
Da fragt man sich, was schlimmer sei:
Burka oder Arschgeweih?
Kaftan, Schleier, Häkelkappen,
Bauchfrei, Doppelripp und Schlappen,
Turban, Burnus und Tschador,
Piercing, Tattoo, Emoflor.

Haben die einen wie die andern
alle wohl ein Ei am Wandern? 
Die Antwort darauf weiß jedes Kind:
Dass die sich nur am Verwirklichen sind.


Freitag, Februar 13, 2015

Integration gelungen, Patient tot


Integration gelungen - Patient tot
Hundezüchtervereine begehren auf gegen jahrelange Diskriminierung, sie verlangen Respekt für des Bellen ihrer Bellos, Aquarianer protestieren gegen den Verzehr von Fischen: Auch Guppys haben Rechte. Jeder will mit dem Flieger in den Urlaub, aber nicht über sein Grundstück, der Autobahnzubringer zum Arbeitsplatz solltesich möglichst nah, jedoch nicht in Hörentfernung befinden.
Ein jeder hat Anspruch auf alles, was ihm zusteht, das Geld fließt vom Konto und der Strom aus der Dose. Keiner darf sich mehr anstrengen müssen als andere, ansonsten wird das Ergebnis gerecht verteilt, notfalls auch gewaltsam. Dann brennt halt dein Auto, kleiner Bürger. Wer hat, ist selber Schuld, wenn ihm genommen wird.
Eine Entdeutschung, radikaler und totaler, als man sie sich vorzustellen vermochte, wird vorangetrieben von Kräften, die sich gerade hier als originär Deutsch erweisen: gründlich, sachlich, pünktlich, effektiv. Hier heißt es Schland, man stelle sich mal France als 'ance und England vor als 'nglnd. Durch diese Abweisung erhält man eine Absolution der eigenen Unschuld, man hat nichts mehr zu tun mit der schrecklichen Vergangenheit, gewinnt dadurch die Deutungshoheit und die moralische Überlegenheit, den Feind beim Namen benennen zu dürfen. Da ist die Gesellschaft verpflichtet dem Kampf gegen den Faschismus, den seine Feinde definieren. Da kann schon mal, im Eifer des Gefechts, der eine oder andere zwischen die Mühlsteine geraten und beim Versuch, zu sich zu kommen, an Leib und Seele sich gefährden. Bald wird es erste Einweisungen geben in die Heilanstalten mit der Diagnose "Pegida". Die Methode, Gegner zu psychiatrisieren oder ihnen Phobien anzuhängen, ist so alt wie erfolgreich. Wenn sich Bachmann als Hitler ablichten lässt, liefert er nur das Bild, das vorher schon von ihm gezeichnet wurde.
Jetzt finden sich Müsli- und Muslimbrüder zusammen und jeder weiß, dass die nützlichen Idioten nach der Revolution als erste entsorgt werden als unnütze Idioten. Die europäische Utopie der Volkstransformationen erfordert eine Durchmischung der Völker und eine Schwächung nationaler Befindlichkeiten. Am Heck des sinkenden Schiffes fiedelt die Regierung: Wir gehen nicht unter, der Kahn badet nur.
Doch kriegen wir mit erigiertem Zeigefinger (als ob sie ihre Popel präsentierten)  den Weg gewiesen zur Rettung, den Marsch geblasen: Ey Alter, isch mach disch Abendland. Der gestrenge, strafende Vaterdarsteller macht uns klar, wer auf keinen Fall gehört zum Verein der Überlebenden: Der Jude. Da sind sich alle einig, der Links-, der Rechts- und der Islamfaschist.
Wer den Feinden der Freiheit die Freiheit gewährt, die Freiheit zu bekämpfen, hat bald keine Mittel mehr, für die Freiheit zu kämpfen.

Montag, Januar 26, 2015

Bärtig von Beruf


Wenn ich in mein Kirchlein geh,
fromm und frei zu beten,
steht ein bärtig Männlein da,
will von mir Moneten.

Wenn ich bunte Bildlein mal,
etwa was zum Lachen,
kommt ein bärtig Männchen an,
droht, mich kalt zu machen.

Wenn ich auf dem Wieslein sitz,
will ein Liedchen singen,
fangen bärtigmännlein an,
im Quadrat zu springen.

Wenn ich auf die Sträßchen geh,
mein Geschick zu lenken,
drohen mir die Bärtchen an:
Sollen wir dich henken?

Bärtchenmännlein, ach ich bitt,
lasst mich doch in Rühchen.
Geht, nehmt eure Büchlein mit
zurück in euer Trühchen.


Samstag, Januar 24, 2015

Freiheit to go



Wenn die Vertreter der Freiheit
den Feinden der Freiheit
die Freiheit zugestehen,
die Freiheit zu beseitigen,
haben sie keine Freiheit mehr
zu verteidigen.

Donnerstag, Januar 15, 2015

Spötterdämmerung


Da schwoll dem Führer mächtig die Krawatte
und auch der Duce war nicht amüsiert.
Denn was der eine wie der andre gar nicht gerne hatte:
wenn wer ihn karikiert.

Auch keine Gaudi kannte der Caudillo,
wer ihn verarschte, rauchte bald sein letztes Zigarillo.
Dem Mao und den roten Khmer
war Spaß ein Gräuel. Sogar sehr.

Die Päpste akzeptierten keinen Spott,
da glaubten sie sich im Verein mit Gott.
Wer Stalin irgendwie ironisierte,
der verschwand. Was dann passierte,

ist bekannt. Will man den Platz in dieser Welt behaupten,
so greift man flugs zum füsilieren.
Kalifen ließen ihre Gegner gern enthaupten.
Das könnte uns in Zukunft auch passieren.

Sonntag, Januar 11, 2015

Der Ideeismus hat nichts zu tun mit der Idee



Die Irren sind dabei, die Macht im Heim zu übernehmen.
Ein Teil der Pfleger wurde schon gerichtet,
die Direktion ist in den Panikraum geflüchtet
und sendet eine Botschaft aus Verständnis mit Verstand:

"Nur weil ihr Irre seid, seid ihr doch keine schlechten Menschen.
Wir bieten euch die große Inklusion.
Wenn alle irre sind, ist Irresein normal.
Kommt, lasst uns reden und dann passt das schon."

Jetzt sind die Irren aber schwer beleidigt,
wer wird schon gerne so genannt?
Sie haben keinen Knall! Die andern haben Knälle!
Die Irren haben bald die Macht im ganzen Land.

Donnerstag, Januar 08, 2015

Prinzipientreu


Wir dürfen jetzt auf keinen Fall
und eins ist klar, wir müssen,
wollen wir und können so
geht es nicht voran mit
aller Entschlossenheit für
gegen die, die meinen, sie wüssten,
obwohl doch jeder besser weiß,
dass, wenn denn dann der Löwe aus der Flasche geweckt ist
geht das immer so weiter,
passt das aber gar nicht ins Konzept
bis das Kind den Brunnen austrinkt.


Sonntag, Januar 04, 2015

Alles Nazis außer Muttti



Sie nimmt dich sachte bei der Hand,
zeigt dir den Weg und immer heiter weiter,
warnt dich vor allen fiesen Fallen,
emotionalbezüglich ist sie dein Begleiter.

Befehle gleiten sanft von ihren Lippen:
Sei jederzeit so dröge wie ein Schwedenkrimi,
umschiffe stets erfolgreich schroffe Klippen,
dann kommt dein Schiff in tiefem Hafen an.

Ein Goldfisch hält Wache im Wasserbecken,
moralischer Knüppel erigiert,
der Feind mag sich noch so gut verstecken -
selbst Schuld daran, was ihm passiert.


Dienstag, Dezember 30, 2014

Den Gürtel schnallen



Sie spielt noch eine Runde Final Fantasy
auf ihrer Wii Konsole II.
Bald wird es Zeit, sie muss jetzt los,
die Arbeit wartet nicht, sie ist bereit,
steigt in den Bus und dann geht es zu Fuß.

Noch ist es dunkel, bald schon singen Vögel,
das Licht verläßt die Lampen.
Die Ersten gehen aus dem Haus,
versunken in Gedanken.

So wie die Felsen, Steine, Kiesel aus den Bergen
in die Täler rollen, reibt sie sich auf,
gibt sie sich ab. Tief unten aus dem Stollen
kommt das Kommando: Werde Löß
und detoniere jetzt.


Dienstag, Dezember 23, 2014

Wo man singt...


Die Idee, islamische Lieder zu singen bei Weihnachtsgottesdiensten, gefällt mir sehr. Ein schönes Lied wäre z.B. "Al mawt li Israil" (Den Tod für Israel).
Lässt sich leicht bei youtube finden, damit man schon mal üben kann. Können dann auch Antifaschisten und Antizionisten mitschmettern, von denen es ja einige geben soll und die kämen dann auch mal wieder in die Kirchen.Aber noch besser fände ich, den gesamten Gottesdienst durch eine Islamfeier zu ersetzen. Schließlich erklären uns die religiösen Führer schon lange, dass es ja nur einen Gott gibt. Dann kann man sich auch gleich dem strengsten unterwerfen, nur so für alle Fälle und für später. Und die Jungbärte, die jetzt bloß rumstehen, könnten etwas sinnvolles tun, z.B. in den nahen Osten reisen und dort dem IS beibringen, was der Islam wirklich ist.
Jesus würde das gefallen, schließlich soll man seine Feinde lieben.


Sonntag, Dezember 21, 2014

Weihnachten 2014


Der Salafist wünscht sich ein Massaker zum Fest der Liebe,
auf den totalen Endsieg hofft der Taliban.
Der keusche Pfaffe betet: Bitte keine Triebe.
Ein Prediger erfragt für seine Predigt frischen Haß.

Der Führertypus lechzt nach einem starken Staat,
dem Rabbi reichte das Erscheinen des Messias,
ein Vegetarier erbittet Sauce mit Salat
und auf des Buddhas leerer Liste steht: Nirwana.

Die Linke, dialektisch, fragt um keine Wahl,
der Autonome fordert permanent Krawalle
und Greenpeace möchte Rettung für den Wal.
Das Grüne giert es nach Vermehrung des Verbots.

Dem Weihnachtsmann ist alles das komplett egal,
sie kriegen Socken, Schlipse, Hemden, einen Schal.

Freitag, Dezember 12, 2014

Neue Ordnung



Am Rande der Gesellschaft lässt es sich behaglich leben,
wenn man ein paar Regeln strikt befolgt:
Sei immer ehrlich außerhalb der Paragraphenwerke,
besteh auf deinem Anspruch und dem Recht,
der Schwächere zu sein. Beklage deine Außenseiterposition,
denn du kannst nichts dafür und Schuld sind immer nur die anderen,
die von deiner Armut profitieren.
Sie werden dir auf ewig dankbar sein. 

Dienstag, Dezember 09, 2014

Shopping





Auf dem Basar wird wieder hart verhandelt,
aus weit entfernten Wüsteneien stammt ein feiner Sand.
Im Souk für Bücher gibts in großer Auswahl einen Band.
Hier nimmt man keine Scheine aus buntem Papier,
hier zahlt man noch mit Kupfer, Silber, Gold.

Nur vierzig Dirham, um Staub zu schlucken!
Ein leerer Krug kostet einen Dinar!
Kauft Teppiche, geknüpft aus Menschenhaar!
Frisch amputierte Hände und Füße und
sauber abgetrennte Köpfe!

Auf dem Basar wird wieder was geboten,
wer bietet mehr für eine Sklavin aus dem Zweistromland?
Aus Blut und Tränen destilliert man hier ein blumiges Deodorant.
Am Rand des Marktes hängen drei Gehenkte,
die werden noch zerteilt und an Bedürftige vergeben.