Samstag, August 26, 2006

Grillket Herbert


Dies war, im heißen Sommer 2006, mein Lieblingsgrillkett Herbert. Wir überdauerten den Abend nicht.

Donnerstag, August 24, 2006

Nahaufnahme


Es ist mir gelungen, eine Kamera zu entwickeln, die Aufnahmen machen kann von seelischen Zuständen. Hier die Nahaufnahme eines Nervenzusammenbruchs. Natürlich gibt es noch einige technische Probleme, aber ich arbeite daran.

Montag, August 21, 2006

Halibo Golbaelen


Diese Gummibälen habe ich auf einem Tlödelmalktstand pleiswelt elstanden. Del Velkäufel velsichelte mil, es handele sich um oliginale Goldbälen. Die Blaunen sind die leckelsten, fühlen abel bei mil zu einem gelingen Splachfehlel. Mein Alzt meint, das gehe bald volübel. Bis dahin lichte ich mich nach dem alten Splichwolt:
Mach es wie die Gummibälen,
lass dich vom Leben nicht beschwelen.
Wolkenbaendiger



Die Weltmeisterschaft im Wolkenbaendigen fiel dieses Jahr leider aus, da der einzige Teilnehmer wegen Dopings disqualifiziert werden musste.
Nirwana


Im Supermarkt
am Kühlregal
starrte ein Yogi
voller Qual
die ungeheure Auswahl an.
Ich fragte:
Kann ich helfen,
heiliger Mann?
Er sagte:
Ich suche eins
und das ist dies:
den Quark mit dem Namen
Paradies.
Er ist so himmlisch,
leicht und rein,
er soll der Weg
zum Himmel sein.
Ich schaute ihn
in einem Traum.
Unten cremig,
oben Schaum.
Ich will ins Nirwana
mit aller Gewalt,
den Quark ich brauche
möglichst bald.

Ich fragte, ob er von Müller sei.
Das wär ihm wirklich einerlei,
war seine Replik.
Worauf er schwieg.

So packte ich ein,
ohne zu fragen,
ihm in seinen Einkaufswagen,
was irgendwie erhaben roch.
Göttlich, himmlisch, rein und frisch.
Joghurt, Schoko, Eis und Fisch.
Und zum guten Schlusse noch,
einen Paradiesenwein.

Er strahlte,
zahlte,
zog davon.
Sagte nur:
Ich danke,
Sohn.
Ist auf sein Nagelbrett gestiegen,
um straks ins Paradies zu fliegen.

Donnerstag, August 17, 2006

Der letzte Rentner


Im Rentnerpark
auf seiner Bank,
hockt der Rentner.
Pleite, blank.
Was schaut er so verbiestert?
Er hat wohl nicht genug geriestert.

Dabei hat er,
in besseren Tagen,
emsig Taler
zur Kasse getragen.
Nie in Saus und Braus gelebt,
immer brav geklebt.

Er hat die Zukunft hinter sich
und fürchtet sich ganz fürchterlich.
Muß er heute,
in alten Tagen,
Rürup um Almosen fragen?
Oder fremde Leute?

Plötzlich schöpft er wieder Mut,
Kreativität aus Wut.
Erfindet, wenn auch älter schon,
eine neue Religion.
Wird zum ersten Propheten,
hat Weiber und Moneten.

Lebt glücklich und in Fröhlichkeit,
stirbt dahin zu seiner Zeit.
Auf dem Grabstein steht geschrieben,
was sein Wahlspruch ist geblieben:
Erschlag die Rentenlücke
mit deiner Krücke.
Die Mutter aller Gesetze



Ich fand mich neulich -
tief war der Traum -
in einem völlig Rechtsfreien Raum.
Nichts, was verordnet,
gestattet war.
Mein Fühlen, de jure,
war sonderbar.
Wie ließe sich tun,
was lieber bleiben?
Ohne Regeln,
die beschreiben,
wann Obligates bindend ist.
Wie, wenn jetzt ein übler Zwist?
Was will man da betreiben?

Verfügungslos im Niemandsland,
wo Nichts zu einer Ordnung fand,
mit Fug und Recht
Gesetzlos war,
juristisch ohne Regular.
Ich begann, mir Gedanken zu machen.

Es fehlte mir an Vorschrift sehr.
Regellos ist Leben schwer.
Wo sind verordnet die Sachen?
Die im Zwischenmenschverkehr
bestimmend statutorisch sind?
Ohne Richtschnur ist man blind.

Es mussten Paragraphen her.

Im Traume war ich nicht allein,
wir alle wollten nicht Maßlos sein
und schrieben,
nach vielem Geschwätze,
die Mutter aller Gesetze.
Nun kann ein jedes Problem auf Erden
rechtsverbindlich beschieden werden.
Lasst uns viel mehr Erlasse schmieden,
sie machen das Leben einfach
hienieden.

Mittwoch, August 16, 2006

Ein kleiner weisser Pudel


Ein kleiner weißer Pudel,
fand einmal eine Nudel.
Da dachte sich der Pudelmann:
jetzt heiß ich Peter Nudelmann!
Der kleine weiße Pudel,
war stolz auf seine Nudel.
Er hing sie an sein Halsband dran
und gab damit ganz schrecklich an.

Im kleinen Pudelhäuschen,
wohnte auch ein Mäuschen.
Das rief, als es die Nudel sah,
vor lauter Freude laut: Hurra!
Und sagte zu dem Pudel:
wie schön ist unsere Nudel.

Da rief der weiße Pudelmann:
Pack bloß nicht meine Nudel an!
Und schmiss das kleine Mäuschen
hinaus aus seinem Häuschen.
Jetzt ist der weiße Pudel
allein mit seiner Nudel.
Der naechste Tango (Inspiration B.M.W.)


Wir stehen hier so rum
und warten auf den nächsten - was?
Wir warten auf den nächsten Tango -
schön wird das.

Wir haben schon
in unsern Leben
viel erlebt.
Wir haben Spaß gehabt.
Wenn wir liebten -
die Erde hat gebebt.

Die wir so prächtig blühten,
wir werden melancholisch.
In sich versunkne Tüten,
sind wir erst alkoholisch,
so fehlt uns für die Leidenschaft
die Kraft.

Wir tanzen keinen Mambo,
Fandango oder irgendwas.
Dynamisch einen Tango-
wie schön wird das.

Dienstag, August 15, 2006

10 little jelly bears - 10


Ten little jelly bears
went swimming in the Rhine.
One was eaten by a fish
then there were only nine.
10 little jelly bears - 9


Nine little jelly bears
started a debate.
One got lost in the discussion
then there were only eight.
10 little jelly bears - 8


Eight little jelly bears
went flying up to heaven.
One was swallowed by a bird
then there were only seven.
10 little jelly bears - 7


Seven little jelly bears
played around with sticks.
One was beaten on his head
then there were only six.
10 little jelly bears - 6


Six little jelly bears
stole honey from a hive.
One got stung by the queen bee
then there were only five.
10 little jelly bears - 5


Five little jelly bears
were hunting for a boar.
One was trampled to the ground
then there were only four.
10 little jelly bears - 4


Four little jelly bears
went fishing in the sea.
One they hooked up as the bait
then there were only three.
10 little jelly bears - 3


Three little jelly bears
visited the zoo.
One fell into the lion's den
then there were only two.
10 little jelly bears - 2


Two little jelly bears
were really having fun.
One laughed off his jelly head
then there was only one.
10 little jelly bears - 1


One little jelly bear
had a little plan.
He cooked up nine more jelly bears
and they were ten again.
Klage einer alten Pizza



Auch ich war jung,
dann wurd ich alt.
Einst war ich heiß,
jetzt bin ich kalt.

War so jung
und voller Leben,
üppig belegt.
Nun geht es so eben.

Von meinem Dasein
blieb nur der Rand.
Es nimmt mich keiner
mehr in die Hand.

Einst waren alle
auf mich versessen.
Nicht mal die Hunde
wolln mich jetzt fressen.

Ich hoffe, ihr werdet
ein Herz für mich haben,
mich samt der Pappe
im Eimer begraben.

Montag, August 14, 2006

Commandante Guenni G.


Commandante bei der Waffen-SS? Ich war jung und brauchte das Geld.
Kleine Beziehung 26


Ich habe zwischenmenschliche Probleme mit mir.
Kleine Beziehung 25


Zerbrich dir nicht mein Herz.
Perpetuum immobile


Nach Jahrenden anstrengender Versuche war es mir endlich gelungen, ein Perpetuum immobile zu erfinden, ein Dingens an sich, völlig zweckfrei sich im Raum befindend. Voller Stolz präsentierte ich mein Werk auf der INGENIÖR 2006 in Nürtlingen. Wie groß meine Enttäuschung war ob der ignoranten Einwürfe meiner sogen. "Kollegen", daß meine Leistung jeglicher Nutzanwendung entbehre, eine Weiterentwicklung weder zielführend noch wünschenswert, ja sogar vehement abzulehnen sei, kann wohl nur der ermessen, der sich, wie ich, mit absichtslosen Werken beschäftigt.

Donnerstag, August 10, 2006

Paradeis 2


In Ruhe hätten wir die Frucht unserer Erkenntniss ernten können, hätte nicht ständig dieser alte Pißmolch mit seiner Schlange genervt. Unter Protest verliessen wir daraufhin dieses sogen. Paradeis.

Mittwoch, August 09, 2006

Dienstag, August 08, 2006

China (Sign by Ry)


Von China lernen heißt siegen lernen! Wollen wir wieder erfolgreich
sein in der Wirtschaft, gibt es nur ein klares Konzept: Umwelt- und
Arbeitsschutz? Weg damit! Löhne, Preise, Kosten und Gewinne auf
chinesisches Niveau senken! Irgendeinen gebrauchten ZK-Vorsitzenden, der unser politisches System auf Vordermann bringt, finden wir allemal günstig. Dann werden wir wieder fleißig wie die Bienen und können Kartoffeln exportieren und Bier! Den großen Sprung wagen, auf in eine glänzende Zukunft! Damit die Sonne der Ökonomie wieder leuchtet über uns! Wecken wir den Papiertiger!
Paradeis



Eigentlich hatte Ali A. sich auf eine geruhsame Ewigkeit gefreut nach seinem erfolgreichen Selbstwertattentat. Durch einen Fehler der Zuständikeitsbehörde war er jedoch im Kinderparadeis einer bekannten Möbelkette gelandet, wo ihm die kleinen Racker schon nach kurzer Zeit auf den Driß gingen. Leider befand sich sein zuständiger Besacharbeiter in endlosem Urlaub, so daß seine Eingaben fruchtlos blieben. Ali hoffte nur, nicht so lange warten zu müssen wie sein Freund Ahmed Dsch., den es in ein Möbelparadeis verschlagen hatte, in welchem dieser seit Äonen Wohnlandschaften testen durfte. Wo blieben sie nur, die versprochenen Jungfrauen?

Donnerstag, August 03, 2006

Anthem


National anthem for the German people:
Agreement and right and liberty for the German native country! Afterwards let us all strive, fraternal with heart and hand! Agreement and right and liberty are the luck pledge: Flower in the gloss of this luck, flower, German native country!

Anthem nacional para os povos alemães:
acordo e direita e liberdade para o país nativo alemão! Deixe-nos mais tarde que todos strive, fraternal com coração e mão! O acordo e a direita e a liberdade são o pledge da sorte: Flower no lustro desta sorte, flor, país nativo alemão!

Anthem nazionale per la gente tedesca:
accordo e destra e libertà per il paese natale tedesco! In seguito lascili che tutti si sforzano, fraterno con cuore e la mano! L'accordo e la destra e la libertà sono l'impegno di fortuna: Fiorisca nella lucentezza di questa fortuna, il fiore, paese natale tedesco!

Anthem national pour les allemands:
accord et droite et liberté pour le pays d'origine allemand! Laissez-après nous que tous tâchent, fraternel avec le coeur et la main! L'accord et la droite et la liberté sont l'engagement de chance: Fleurissez dans le lustre de cette chance, fleur, pays d'origine allemand!

Himno nacional para la gente alemana:
¡acuerdo y la derecha y libertad para el país nativo alemán! ¡Déjenos luego que se esfuerzan todos, fraternal con el corazón y la mano! El acuerdo y la derecha y la libertad son el compromiso de la suerte: ¡Florezca en el lustre de esta suerte, flor, país nativo alemán!

Anthem nationales für die Deutschen:
Abkommen und Rechte und Freiheit für das deutsche Ursprungsland! Läßt-nach uns, daß alle versuchen, brüderlich mit dem Herzen und der Hand! Das Abkommen und die Rechte und die Freiheit sind die Verpflichtung des Glücks: Blüht im Glanz dieses Glücks, Blume, deutschem Ursprungsland!
Vereinbarung und Recht und Freiheit für den deutschen Heimatstaat! Lassen Sie uns danach, die alle sich bemühen, brüderlich mit Herzen und der Hand! Vereinbarung und Recht und Freiheit sind die Glückbürgschaft: Blühen Sie im Glanz dieses Glücks, Blume, deutscher Heimatstaat!

Mittwoch, August 02, 2006

Hisbollah


Allah trägt AK-47
Israel ist eine Demokratie und damit unterstützenswert. Wer das anders sieht, wird wohl auch das Existenzrecht Israels in Frage stellen. Etwa wie die Hisbollah, deren erklärtes Ziel die Vernichtung dieses Staates ist. Und die Einrichtung eines Gottesstaates im Libanon, auch wenn sie mit Christen in der Regierung sitzt. Das konnten andere Parteien vorher schon, Kreide fressen und Bomben schmeißen. Aussagekräftig genug ist die Fahne dieses Vereins: Hisbollah wird der Sieger sein, steht darauf. Mit welchen Mitteln, zeigt die AK-47, die vom ersten Buchstaben des Wortes Allah gehalten wird. Wie so ein Gottesstaat aussieht, kann sich jeder im Iran ansehen, wenn es ihn nicht stört, daß im ganzen Land nicht eine Flasche Rotwein aufzutreiben ist.
Daß vieles schief gelaufen ist in der Geschichte, ist klar, aber diese Haumichblaus der Hisbollah sind wohl kaum diejenigen, die noch etwas werden richten können, wollen sie doch nichts anderes als das, was sie praktizieren: Zerstörung, Terror, Tod.
Die Militärstrategie Israels scheint allerdings nicht zielführend und wirkt eher wie eine wütende, nicht durchdachte Racheaktion. Gegen den im Volk wie ein Fisch sich bewegenden Guerillero haben schon andere vergeblich Bomben geschmissen. Andererseits wissen wir zum Glück nicht, wie wir uns verhalten würden, beschösse uns der Nachbar beständig mit Raketen, schickte uns Selbstmordkommandos auf den Hals und drohte mit unserer Vernichtung. Wahrscheinlich würden wir uns auch wehren.
Und eben dieses Recht zur Gegenwehr wird Israel abgestritten, auch von Teilen der sog. Linken: wenn es als Grundvoraussetzung schon Unrecht ist, daß sich Juden in Israel aufhalten, weil sie ja den Palästinensern das Land nehmen, ist es nur folgerichtig, wenn kein Mitleid gezeigt wird mit den Opfern: sind halt am falschen Ort. Die Araber tun ja nichts, die wehren sich nur. Diese schäbige Art zu denken begegnet einem immer öfter, leider. Wahrscheinlich würde diese Einstellung gutheißen, begönnen die Indianer mit einem Terrorkrieg, um die Amerikaner wieder dahin zu schicken, wo sie hergekommen sind. Oder die West- die Ostgoten usw.
Wenn man sich die Geschichte Israels betrachtet, dieses geschundenen Landes, hat es eigentlich nur ein paar Jahrhunderte der relativen Ruhe gegeben, die Zeit der osmanischen Besatzung. Allerdings war Palästina damals ein staubiger, recht menschenleerer Landstrich ohne große Bedeutung. Und das wird er wieder werden, wenn Hamas und Hisbollah siegen. Man muß sich doch fragen, was man will: einen demokratischen Staat mit großen Problemen, der auch Fehler macht, oder ein totalitäres Regime menschenverachtender Fanatiker.

Dienstag, August 01, 2006

Kleine Beziehung 24


Nun schau, in welchen Schlamassel ich dich wieder gebracht habe.
Tour de Dope


Nachdem die Amaury Sport Organisation ihre Regeln den neuen Bedingungen angepaßt hat, kann ab 2007 Le Tour als Tour de Dope weitergeführt werden.